Einfaches und kostengünstiges Live-Streaming von IP-Kameras
1. Informationen zum Videostreaming von IP-Kameras (oder Webcams)
2. Vergleich der Videostreaming-Technologien von IP-Kameras
3. CameraFTP-Videostreaming-Lösung
4. Wenn keine Internetverbindung verfügbar ist, wie kann ich meine Kamera mit dem Internet verbinden
5. Bietet eine 4G-Verbindung ausreichend Bandbreite? Wie viel Datenvolumen wird benötigt und wie hoch sind die Kosten?
6. Streaming von privaten IP-Kameras, Übertragung und Wiedergabe von öffentlichen Kameras
7. Binden Sie eine IP-Kamera von Ihrer eigenen Webseite ein oder streamen Sie sie
1. Informationen zum Videostreaming von IP-Kameras (oder Webcams)
IP-Kamera-Videostreaming bedeutet, das Live-Video einer IP-Kamera (oder Webcam) – üblicherweise über das Internet – anzusehen. Die meisten IP-Kameras unterstützen RTSP und H.264. Die Wiedergabe des Videostreams im selben lokalen Netzwerk ist sehr einfach. Sie können die vom Kamerahersteller bereitgestellte Desktop-Software (oder mobile App) verwenden oder sich über einen Webbrowser bei der Kamera anmelden und anschließend den Videostream ansehen. Wenn Sie die RTSP-URL der IP-Kamera kennen, können Sie sie auch direkt mit dem VLC Player, einem sehr beliebten Open-Source-Videoplayer, verbinden.
IP-Kamera-Videostreaming wird häufig sowohl für die private Ansicht als auch für die öffentliche Weitergabe/Übertragung genutzt. CameraFTP unterstützt beides.
2. Vergleich der Videostreaming-Technologien von IP-Kameras
Ob für die private Ansicht oder die öffentliche Übertragung – Videostreaming innerhalb des lokalen Netzwerks reicht meist nicht aus. Nutzer möchten ihre IP-Kameras jederzeit und überall einsehen können. RTSP wird jedoch in der Regel vom Router (Firewall) blockiert. Für den Fernzugriff auf eine IP-Kamera stehen im Wesentlichen drei Technologien zur Verfügung.
- Stellen Sie eine direkte Verbindung zu einer IP-Kamera oder deren RTSP-Stream aus dem Internet her. Die URL wird wie folgt aussehen:
http://ÖFFENTLICHE-IP-ADRESSE_ODER_DDNS-NAME:PORT/
oder
RTSP://ÖFFENTLICHE-IP-ADRESSE_ODER_DDNS-NAME:PORT/
Diese Methode erfordert in der Regel:
- Eine statische öffentliche IP-Adresse (oder ein DDNS-Dienst);
- Öffnen bestimmter Ports an Ihrem Router/Ihrer Firewall;
- Portweiterleitung zur IP-Kamera konfigurieren. Die IP-Kamera muss außerdem mit einer statischen internen IP-Adresse konfiguriert werden.
Diese Methode unterstützt üblicherweise nur ein oder zwei gleichzeitige Verbindungen. Sie eignet sich gut für die private Ansicht, aber nicht für die öffentliche Live-Übertragung von Kameras.
- Cloud-Relay oder Restream. In diesem Fall verbindet sich Ihre IP-Kamera automatisch mit einem Cloud-Server und kommuniziert mit diesem. Sie können sich dann mit dem Cloud-Server verbinden, der den Videostream der IP-Kamera weiterleitet. Ihre Kamera benötigt keine statische IP-Adresse, und es ist keine Firewall-/Router-Konfiguration erforderlich, da sie ausschließlich eine ausgehende Verbindung nutzt.
Cloud Relay ist üblicherweise eine herstellerspezifische Funktion. Das bedeutet, dass die IP-Kamera mit einem Cloud-Server desselben Kameraherstellers vorkonfiguriert sein muss. Sie müssen darauf vertrauen, dass der Kamerahersteller weiterhin existiert und sein Dienst sicher und zuverlässig ist. Cloud Relay unterstützt in der Regel nur ein oder zwei gleichzeitige Verbindungen und ist daher nicht für die öffentliche Übertragung von Kamerabildern geeignet.
Falls Ihre IP-Kamera keine Cloud-Weiterleitung unterstützt, können Sie diese dennoch mithilfe einer Software auf einem PC im selben lokalen Netzwerk aktivieren. Die Software muss permanent laufen. Sie verbindet sich mit dem Videostream der Kamera und gleichzeitig mit einem Cloud-Server.
Fortschrittlichere Software und Dienste unterstützen Cloud-Relay mit Re-Streaming. In diesem Fall besteht nur eine Verbindung zwischen Kamera und Cloud-Server, jedoch zahlreiche Verbindungen zwischen Cloud-Server und anderen Nutzern. Diese Lösung eignet sich für die Live-Übertragung eines Kamerabildes. Ohne Cloud-Aufzeichnung ist jedoch keine Wiedergabe möglich.
- Cloud-Aufzeichnung und erneutes Streamen. Sie können Ihre Kamera so konfigurieren, dass sie zunächst Aufnahmen in einem Cloud-Überwachungsdienst (wie z. B. CameraFTP) speichert und anschließend den Videostream der Kamera mit dessen Kamera-Viewer ansieht. Diese Lösung bietet mehrere Vorteile:
(1) Unterstützt viele gleichzeitige Verbindungen. Kann zum Broadcasting/Publishing von IP-Kameras verwendet werden.
(2) Nicht durch Ihre lokale Netzwerkbandbreite beschränkt. Das Video wird vom CameraFTP-Server gestreamt, der über praktisch unbegrenzte Bandbreite verfügt.
3. CameraFTP-Videostreaming-Lösung
CameraFTP nutzt derzeit die Cloud-Aufzeichnungs- und Re-Streaming-Technologie. Zunächst müssen Benutzer ihre IP-Kameras/DVRs so konfigurieren, dass sie kontinuierlich im sicheren Cloud-Speicher von CameraFTP aufzeichnen. Anschließend können sie die aufgezeichneten Videos mit dem browserbasierten Viewer oder der mobilen Viewer-App von CameraFTP ansehen. Mehrere Benutzer/Geräte können gleichzeitig auf eine Kamera zugreifen.
CameraFTP unterstützt die meisten IP-Kameras. Sie können auch eine Webcam oder ein Smartphone/Tablet als Netzwerkkamera verwenden. Die Nutzung Ihres Smartphones als IP-Kamera ist sehr praktisch. Sie können von überall aus per mobiler Internetverbindung live streamen.
CameraFTP unterstützt die Veröffentlichung von Kameras/Webcams. Wenn Sie eine Kamera veröffentlichen und die Suche aktivieren, kann jeder die aufgezeichneten Videos ansehen oder wiedergeben. CameraFTP bietet eine webbasierte Viewer-App sowie mobile Viewer-Apps für iOS, Android, Windows und Windows Mobile.
Sie können eine veröffentlichte Kamera in Ihre eigene Webseite einbetten. So können Sie Ihre Kamera von Ihrer eigenen Webseite aus übertragen.
4. Wenn am Standort keine Internetverbindung besteht, wie kann ich meine Kamera mit dem Internet verbinden?
Wenn am Standort bereits ein Internetanschluss vorhanden ist, ist die Frage trivial. Sie schließen einfach ein Netzwerkkabel an oder verbinden sich mit einem WLAN-Router. An Standorten ohne Internetanschluss können Sie mobile Daten nutzen. Es gibt drei Möglichkeiten:
- Verwenden Sie eine 4G-fähige IP-Kamera und bestellen Sie einen mobilen Datentarif bei Ihrem Mobilfunkanbieter.
Wenn Sie die passende Kamera finden, kann diese Lösung sehr gut funktionieren. In der Realität ist sie jedoch möglicherweise nicht die beste Option: Die Auswahl an solchen Kameras ist begrenzt; sie sind deutlich teurer; je nach Standort und Kameramodell sind sie unter Umständen nicht mit Ihrem Mobilfunkanbieter kompatibel. Außerdem muss jede Kamera in Ihren Mobilfunkvertrag aufgenommen werden, was die Kosten erhöht und zusätzlichen Einrichtungsaufwand bedeutet.
- Verwenden Sie einen mobilen 4G LTE-Breitbandrouter und bestellen Sie einen mobilen Datentarif bei Ihrem Mobilfunkanbieter
Sie können online nach „mobilem 4G-Breitbandrouter“ suchen, um zahlreiche Geräte dieser Art zu finden. Achten Sie darauf, ein Gerät zu kaufen, das mit Ihrem Mobilfunkanbieter kompatibel ist. Die meisten mobilen 4G-Breitbandrouter unterstützen sowohl kabelgebundene als auch drahtlose Internetverbindungen. Sie können mehrere IP-Kameras an denselben Router anschließen. Dadurch haben Sie eine größere Auswahl an IP-Kameras. Wenn Sie mehrere Kameras benötigen, können Sie mit dieser Option Kosten sowohl für die Kameras als auch für den mobilen Datentarif sparen.
- Nutzen Sie Ihr Smartphone als IP-Kamera. Ihr Smartphone ist bereits über Ihren Mobilfunkanbieter mit dem Internet verbunden.
Sie können von überall aus Live-Streams Ihrer Kamera übertragen oder hosten. Installieren Sie einfach die mobile Sicherheitskamera-App von CameraFTP.
5. Bietet eine 4G-Verbindung ausreichend Bandbreite? Wie viel Datenvolumen wird benötigt und wie hoch sind die Kosten?
Der Bandbreitenbedarf hängt üblicherweise von der Videoqualität, dem Codec und der Dynamik der Szene ab. Bei einer 4G-Verbindung empfehlen wir, in 640x480 oder 800x600 aufzunehmen und zu streamen. Sie können auch 1280x720 oder 1920x1080 ausprobieren, sollten dann aber eine niedrige Bitrate und Bildrate wählen.
Die Kosten für mobile Datendienste hängen von Ihrem Mobilfunkanbieter und Ihrem Datentarif ab. Videostreaming kann schnell viel Datenvolumen verbrauchen. Wir empfehlen Ihnen daher einen Datentarif mit unbegrenztem Datenvolumen. Andernfalls sollten Sie die mobile Internetnutzung vermeiden oder nicht über längere Zeit streamen. Bei einer Übertragungsrate von 512 kbit/s kann eine Kamera über 5 GB Daten pro Tag hochladen.
6. Streaming von privaten IP-Kameras, Übertragung und Wiedergabe von öffentlichen Kameras
Standardmäßig sind Ihre Kameras bei CameraFTP privat. Um eine Kamera anzusehen, müssen Sie sich auf der Website cameraftp.com anmelden oder die CameraFTP-App für Mobilgeräte verwenden. Alle CameraFTP-Apps unterstützen Live-Ansicht und Wiedergabe.
Wenn Sie eine IP-Kamera veröffentlicht haben, können Sie diese nicht nur zu CameraFTPs Veröffentlichte IP-Kamera-Galerie hinzufügen, sondern auch in Ihre eigene Website oder Webseite einbetten.Für detaillierte Informationen zur Veröffentlichung besuchen Sie bitte „Wie man IP-Kameras veröffentlicht“.
Nutzer müssen sich weder anmelden noch registrieren, um veröffentlichte Kameras anzusehen. Sie können einfach die Webseite Veröffentlichte IP-Kamera-Galerie besuchen. Sie können auch die CameraFTP Viewer App herunterladen. Für die Anzeige veröffentlichter Kameras ist kein CameraFTP-Konto erforderlich. Beim Einbetten einer Kamera in Ihre Webseite können Sie die Kameragröße an Ihre Webseite anpassen und die Wiedergabe aktivieren oder automatisch starten.
7. Binden Sie eine IP-Kamera von Ihrer eigenen Webseite ein oder streamen Sie sie
Ein Vorteil des Live-Streaming-Dienstes von CameraFTP ist, dass man eine veröffentlichte Kamera in die eigene Webseite einbetten kann.
Sollten Sie Probleme bei der Konfiguration Ihrer Kamera haben, besuchen Sie bitte unsere Supportseite und lesen Sie ein Dokument mit einer Einrichtungsanleitung oder sehen Sie sich ein Tutorial-Video zur Kameraeinrichtung an.
Wir können Ihnen auch per Fernzugriff bei DriveHQ Remote Desktop helfen.